Zu den Original Text:

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Ein Rätsel gibt ein Schriftstück auf, das um 1900 in Europa auftauchte

Es wurde bekannt als

Das Neue Testament Satans

Protokolle der Weltdiktatur

oder auch genannt

Protokolle der Weisen von Zion

Ist es der Generalplan für

 NOVOS ORDER SECLORUM

                                                        

DIE NEUE WELTORDUNG

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Das neue Testament Satans”

Ist es von den Weisen von Zion, oder ist es eine geschickte Fälschung?

Welche Auskunft erhalten wir bei nachschlagen in ein Lexikon (Beispiel im Brockhaus Lexikon 2002)

Protokolle der Weisen von Zion, angebliche Niederschriften einer jüdischen Tagung, die einen Plan zur Zerstörung der bestehenden Staaten und zur Errichtung der jüdischen Weltherrschaft enthalten; Anknüpfung an weit verbreitete zeitgenössische Vorstellungen der 2. ÿHälfte des 19.ÿJahrhunderts ist nachweisbar. Populär wurde v.ÿa. die Fassung, dieÿþ vielleicht im Interesse der russischen Geheimpolizei Ochranaÿþ von Sergei Nilus, einem Beamten der Synodalkanzlei in Moskau, erstellt wurde (1905, im Anhang der 2.ÿAuflage seines Buches »Das Große im Kleinen oder Nahe ist der herandrängende Antichrist und das Reich des Teufels auf Erden«). Eine Neuauflage (Moskau 1907), mit S.ÿButmy als Herausgeber, enthält die Angabe des Verfassers, die geheime Versammlung der »Weisen von Zion« habe im Herbst 1897 in Basel stattgefunden. Trotz Nachweis des rein fiktiven Charakters in mehreren Prozessen (Berlin 19.ÿ4. 1924, Johannesburg 21.ÿ8. 1934, Bern 14.ÿ 5. 1935, Basel Juni 1936) wurde die antisemitische Fälschung immer wieder publiziert und wiederholt zur Begründung für judenfeindliche Ausschreitungen benutzt. Bedeutung erlangte sie v.ÿa. in der nationalsozialistischen Propaganda sowieÿþ nach 1945ÿþ für die Leugner des Holocaust. 

© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

Ich habe den Orginaltext veröffentlicht

ORIGINAL TEXT                           Gekürzter Text mit Kommentar (in vorbereitung)

 

Eine Interessante Betrachtung dieser Texte kommt von Des Griffin, in seinem Buch -Wer regiert die Welt?- hat Des Griffin ein Kommentar zu diesen Texten / Protokolle geschrieben, die ich bemerkenswert finde, und sie, meine Besucher dieser Page, wegen deren immer noch Hochaktuellen Inhalts nicht vorenthalten möchte. Ich gebe dies Text ungekürzt zur Beweisführung eine bestehenden Gefahr an.

Generalplan für eine Weltdiktatur

»Was ist Wahrheit?« fragte ein hoher Beamter des römischen Reichs vor rund zweitausend Jahren. Eine Frage, die noch heute die meisten Menschen von sich abschütteln, sobald sie mit ihr in Berührung kommen. Unser Geist ist mit einem unerhört komplexen Computer zu vergleichen. Tag für Tag durchzucken ihn Millionen von Informationen, die über die fünf Sinne in ihn hineingelangt sind. Auf der Basis dieser Datenlawine und unserer Auswertung dieser Daten treffen wir täglich Millionen von Entscheidungen. So automatisch ist der Ablauf, daß wir uns der jeweils getroffenen Entscheidung nur selten bewußt sind.

Leider läßt sich die große Mehrheit der Menschen durchs Leben treiben, während sie diese automatischen oder halbautomatischen Entscheidungen trifft, die nur allzuoft auf Fehlinformationen, Halbwahrheiten und mitunter sogar auf unverblümten Lügen beruhen. Das ist ein unbewußter Prozeß. Oft erkennen wir die Gefahr erst, wenn es zu spät ist.

Wie steht es mit neuen oder uns nicht vertrauten Informationen? Wie werden wir mit Daten fertig, die unserem geistigen Computer  unmittelbar »einleuchten«? In den meisten Fällen tritt ein  hochentwickelter, extrem empfindlicher Abwehrmechanismus in Aktion und überflutet uns mit beliebig vielen scheinbar logischen »Gründen«, die erklären, warum es am besten ist, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und die neue Wahrheit baldmöglichst fallen zu lassen.

Churchill drückte das einmal so aus: »An irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens stolpern die meisten Menschen einmal über die Wahrheit. Der größte Teil von ihnen springt auf, klopft den Staub von den Kleidern und eilt seinen Geschäften nach, als sei nichts geschehen.«

Wie handeln Sie in einer solchen Situation? Wenn Sie wirklich darüber nachdenken, werden Sie zugeben, daß Churchills Beobachtung wahr ist und in irgendeiner Form auch auf Sie zutrifft.

Den  meisten  Menschen erscheint die Welt als heilloses Durcheinander sich widersprechender, verworrener Ideologien.

Und doch existiert ein Generalplan, nachdem seit Beginn des 20. Jahrhunderts die systematische Zerstörung der Zivilisation, aller Regierungen und Religionen und die ersten Schritte für die Errichtung einer totalitären Weltdiktatur abgelaufen sind. Er ist bekannt und wurde mehrmals veröffentlicht.

Dieser Generalplan für unser Jahrhundert basiert auf dem berühmten Bericht über die Aktivitäten und Pläne der Illuminaten in den achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts.

Die Führer der Illuminaten sind eine kleine, aber mächtige Gruppe, die sich aus internationalen Bankiers, Industriellen, Wissenschaftlern, militärischen und politischen Führungskräften, Erziehern, Wirtschaftlern zusammensetzt. Sie alle haben die satanische Doktrin Adam Weishaupts und Albert Pikes akzeptiert. Sie verehren Satan, wie das von Albert Pike in seinem Buch »Morals and Dogma« gefordert wird. Sie anerkennen die Autorität keines Sterblichen außer ihres Führers. Sie dienen keiner Nation. Sie führen ihre Verschwörung fort, um schließlich die absolute Kontrolle über diese Welt und alles in ihr zu gewinnen.

Sie benutzen alle subversiven Bewegungen, um die Massen der Menschen  in  opponierende Gruppen in politischen, sozialen, rassischen, wirtschaftlichen und religiösen Fragen zu zersplittern. Sie bewaffnen diese Gruppen und ermuntern sie, einander zu bekämpfen. Sie  hoffen, die Menschheit auf diesem selbst-zerstörerischen Weg weiter zu führen, bis alle bestehenden politischen und religiösen Institutionen abgeschafft sind. Wenn das erreicht ist, soll ihr Despot Herrscher  der  ganzen  Welt werden.

Der Beweis für diese Behauptungen ist in ein Dokument enthalten, das man das »neue Testament Satans« nennen kann. Trotz aller Argumente über die Herkunft und den Ursprung des Testaments, ist es zweifellos und unwiderlegbar »der Plan«, das »Komplott« oder der »Langzeitgeneralplan«, mit dem diese verhältnismäßig kleine Gruppe immens wohlhabender, teuflisch geschickter und äußerst einflußreicher Männer die Führung in allen Bereichen der Gesellschaft stürzen und pervertieren will, um ihr Ziel zu erreichen. Sie versprechen  Wohlstand,  Luxus, »Selbstwertschätzung« und sinnliche Freude, um die Führer in die Falle zu locken, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.

Die Männer, die in dem neuen Testament Satans die teuflische Verschwörung aushecken, waren keine Atheisten. Sie sind Mitglieder der Illuminaten, Jünger des ursprünglichen »Lichtträgers« Satan, des Teufels. Sie verehren Satan.

 

Der Geheimorden der Illuminaten

Der Illuminatenorden wurde am 1. Mai 1776 von Dr. Adam Weishaupt, Professor für katholisches Kirchenrecht an der Universität Ingolstadt, gegründet. Weishaupt brach dafür mit dem Jesuitenorden, dem er als Priester angehört hatte, und gründete seine eigene Organisation.

Weishaupt berichtet in seinem Buch - eine Art politisches Testament - »Über die geheime Welt- und Regierungskunst« im dritten Abschnitt »Von den Absichten der ersten Stifter geheimer Verbindungen«: »Die Freimaurerei sei die Stammutter der meisten heutigen, geheimen Gesellschaften; die meisten Stifter solcher Orden seien Apostaten, ausgeschlossene, mißhandelte oder nicht befriedigte Mitglieder dieser Gesellschaft.« Dann entwickelt Weishaupt, wie wenig ihm die Loge befriedigt habe und allmählich der Plan in ihm gereift sei, selbst einen Orden zu gründen.

Man meint heute, daß die Illuminaten beziehungsweise die satanische Philosophie hinter ihnen, nur weil sie keine offen anerkannte Organisation mehr sind, für die westliche Welt keine Bedrohung mehr darstellen. Eine solche Annahme ist äußerst naiv.

Es wäre sowohl naiv als auch töricht zu glauben, daß die große religiöse Renegatenbewegung, die unter Satans Leitung von Simon Magus(*) 33 nach Christus ins leben gerufen wurde, sich irgendwie in Luft aufgelöst hätte. Wir sollten im Gegenteil davon ausgehen, daß Simons Bewegung in unserer heutigen Gesellschaft, die so offensichtlich irregeleitet und so eindeutig von Satan beeinflußt wird, sehr rührig ist. Natürlich verkauft die modene Ausprägung von Satans Simonischer Kirche ihre falschen Waren nicht unter dem Banner der »geistlichen Verführungsgesellschaft Simons«, der Unerschütterlichen Kirche der babylonischen Mysterien« oder der »Satanskirche des babylonischen Taufheidentums«. Solche Namen würden kaum jemanden davon überzeugen, daß es sich um wahres Christentum handelt.

(*)Simon Magus , / griechisch-lateinisch »Simon der Zauberer«, im Neuen Testament nach Apostelgeschichte ÿ8, ÿ9 ein in Samaria auftretender Wundertäter und Zauberer, der sich unter dem Eindruck der Predigt des Apostels Philippus taufen ließ und versuchte, die Gabe des Heiligen Geistes von Petrus und Johannes käuflich zu erwerben

Seit Jahrhunderten ist wohlbekannt, daß diese Kirche im 17. Kapitel der Offenbarung des Johannis als die große Kirche - die Bibel nennt sie die große Hure - definiert  ist,  die  unzählige »Töchter« (Nachkommen) ausbrütet und »die Bewohner der Erde geistig trunken gemacht hat vom Wein ihrer geistlichen Unzucht«.

Diese mächtige weltweite Organisation hat also die Völker getäuscht und korrumpiert. Wer getäuscht wird, merkt davon nichts, sonst hätte er ja nicht getäuscht werden können. Wer getäuscht ist, mag absolut gutgläubig sein - recht hat er deshalb nicht.

Es gibt Beweise dafür, daß simonische Kräfte sich mit den Illuminaten auf höchster Ebene vereinigt haben, um gemeinsam beider nächster Ziel zu erreichen - die restlose Eroberung der Welt. Der mexikanische Priester Joaquin Saenz Arriaga schildert dazu Hintergründe in seinen Büchern in spanischer Sprache »Die neue montinische Kirche« und »Der vakante Stuhl«.

 

Novus Ordo Saeculorum

Der Name »Illuminaten« impliziert, daß Mitglieder des Ordens die einzigen wirklich aufgeklärten Menschen sind und wissen, »um was es wirklich geht«. Weishaupt und seine Anhänger hielten sich für die Creme de la créme der Intelligentsia, für die einzigen Menschen mit der Fähigkeit, dem Wissen, der Einsicht und dem Verstehen, die notwendig sind, wenn man die Welt regieren und ihr den Frieden bringen will. Ihr erklärtes Ziel war die Errichtung eines »Novus Ordo Saeculorum«, einer neuen Weltordnung beziehungsweise einer Weltregierung.

Die direkte Parallele zwischen der vermessenen, eitlen, egoistischen Haltung Weishaupts und seiner Anhänger einerseits und der Haltung, die Satan an den Tag legte, als er und die von ihm geführten Engel ihrem Schöpfer die Herrschaft über das Universum zu entreißen versuchten, andererseits ist offenkundig. Das Illuminatentum ist eindeutig Satanismus in einer seiner modernen Spielarten: die Ziele sind praktisch identisch. Tatsächlich war Satan der erste Illuminat.

Die Öffentlichkeit wurde zum erstenmal auf die Existenz der Illuminaten und ihres teuflischen Plans zur Welteroberung aufmerksam, als sich 1875 ein merkwürdiger Unfall ereignete, Die Geschichte berichtet, daß ein berittener Kurier der Illuminaten mit Namen Lanze von Frankfurt nach Paris jagte um Dokumente über Aktivitäten der Illuminaten im allgemeinen und ins Einzelne gehende Instruktionen für die geplante französische Revolution im besonderen zu überbringen. Die Dokumente stammten von den Illuminaten in Deutschland und waren für den Großmeister der Großloge von Frankreich in Paris bestimmt.

Der Kurier wurde von einem Blitz getroffen. Alle Papiere fielen in die Hand der Polizei, die sie an die bayerische Regierung weiterleitete. Diese ordnete eine Razzia des Illuminaten-Hauptquartiers an, bei der weitere Dokumente sichergestellt wurden. So wurde entdeckt, daß die Verschwörer weltweite Ziele hatten.

Alle die sorgfältig dokumentierten Beweise wurden der Regierung Englands, Deutschlands, Osterreichs, Frankreichs, Polens und Rußlands überbracht. Aus welchem Grund auch immer, vermutlich aufgrund des Einflusses von Insider-Illuminaten, beschlossen die genannten Regierungen, den Warnungen kein Gehör zu schenken. Vier Jahre danach explodierte die französische Revolution, die die ganze europäische Szene ins Wanken brachte.

Die Richtlinien der Illuminaten besagen, daß sie hinter den Kulissen zu arbeiten hatten und ihre Identität sowie ihre Verbindungen zu den revolutionären Kräften niemals bekannt werden durfte. Sie beschlossen darum, den Historikern ein neues Dokument verfügbar zu machen. Es war so abgefaßt, daß der Verdacht von den Illuminatenführem abgelenkt und auf die Führer der jüdischen Revolutionsbewegung in Rußland übertragen werden sollte. Die beauftragten Schreiber verwendeten bei dem toten Kurier gefundenen Plan, aber sie änderten bestimmte Wörter und Sätze, um die Leser des »neuen« Dokuments glauben zu machen, es handele sich um die jüdische Kabale zur Erringung der Weltherrschaft in Übereinstimmung mit den Richtlinien des politischen Zionismus, so wie sie 1897 von Herzl verkündet wurden.

 

Plagiat als Vorwand für Rassismus

Plagiat / französisch = geistiger Diebstahl, teilweise oder vollständige Übernahme eines fremden literarischen, musikalischen oder bildnerischen Werkes unter Vorgabe eigener Urheberschaft

Die Illuminaten beschlossen, den geänderten Plan einem herausragenden Mann in Rußland zuzuspielen, dessen Ruf untadelig war. Dieser Mann - ihr nichtsahnender Komplize - war Professor Sergei Nilus. Er prüfte die Dokumente und hielt sie für echt. Mit der Veröffentlichung der Dokumente unter dem Titel »Das Große im Kleinen und der Antichrist als nahe liegende Staatsrechtliche Möglichkeit« im Jahr 1905 tat Professor Nilus genau das, was die Illuminaten von ihm erwartet hatten. Der Glaube an die Authentizität der Dokumente wurde durch Vorwürfe »tollwütiger Antisemitismus», »Judenhetze«, »Rassismus« und ähnliche Vorhaltungen unterdrückt, durch die die Menschen von der Wahrheit abgelenkt wurden.

Es handelte sich ganz eindeutig um eine Satanische Verschwörung. An diesen Intrigen waren viele beteiligt: Adam Weishaupt, Karl Marx, die Rothschilds, die Rockefellers, die Internationalen Bankers, später Adolf Hitler - der sich von diesen Plagiaten bei der Niederschrift seines Buches »Mein Kampf« beeinflussen ließ - und viele, deren Namensnennung zu weit führen würde.

In dem Versuch, die öffentliche Aufmerksamkeit von dem tödlichen Ernst der Botschaft dieses satanischen Testaments abzulenken,  behaupteten einige, es handle sich um eine Fälschung beziehungsweise um ein Plagiat. Da die Geschichte dieses Jahrhunderts im Grunde streng nach den Angaben in Satans neuem Testament abgelaufen ist, erübrigt sich die Frage, ob es sich um eine Fälschung oder ein Plagiat der Jahrhundertwende handelt. Was in dem Testament beschrieben und verkündet wird, wurde durch die Ereignisse der vergangenen 80 Jahre dieses Jahrhunderts bestätigt.

Die Londoner »Times« schenkte dem Dokument große Beachtung. Der erste Aufsatz dazu erschien am 8. März 1921. Es hieß darin: »Welche böswillige Gesellschaft hat diese Pläne geschmiedet und triumphiert nun über ihre Verwirklichung? Sind sie gefälscht? Woher stammt dann die unheimliche Gabe einer Prophezeiung, die zum Teil bereits in Erfüllung ging, zum Teil  der Erfüllung entgegen schreitet? Haben wir diese traurigen Jahre hindurch gekämpft, um die heimliche Organisation der deutschen Weltherrschaft zu sprengen und zu vernichten, damit wir hinter ihr eine viel gefährlichere, weil heimlichere entdecken? Sind wir durch Anspannung jeder Fiber unseres Volkskörpers einer >Pax Germanica< entronnen, um uns einer >Pax judica< zu unterwerfen?«

Pax / lateinisch = eine römische Göttin, Personifikation des Friedens

 

Wer schrieb das neue Testament Satans?

Am 17. und 18. August 1921 brachte die »Times« zwei Aufsätze »Jewish World Plot« und »Jewish Peril Exposed«. Darin wird berichtet, daß der Korrespondent des Blattes in Konstantinopel durch einen glücklichen Zufall ein Buch erwischt hätte, aus welchem die Dokumente, also das neue Testament Satans, abgeschrieben sei. Es handelt sich um die Schrift von Maurice Joly »Dialogue aux enfers entre Machiavel et Montesquieu ou la Politique de Machiavel au XIX. Siècle. Par un Contemporain«. Sie erschien 1865 bei Mertens & Sohn in Brüssel und  eine deutsche gekürzte Übersetzung im gleichen Jahr bei O. Wiegand in Leipzig. Von der französischen Ausgabe folgte 1868 eine zweite Auflage mit dem Namen des Verfassers.

Ein Vergleich mit Satans Testament zeigt, daß der Verfasser das Buch von Joly gekannt und einzelne Sätze daraus übernommen hat. Die »Times« schreibt dazu, Joly-Joel hätte in seinem Buch Napoleon III. »verspottet«. Gewiß, das hat er getan, aber das Buch enthält weit mehr. Es ist tatsächlich ein Vorgänger des neuen satanischen Testaments und gestattet einen ausgezeichneten Einblick in die Verschwörungskunst  der  Illuminaten.

Der Verfasser dieser Zwiegespräche, in denen Machiavelli als der »Usurpator« Napoleon und Montesquieu als Geist der Verschwörung von 1789 auftreten, verspottet allerdings den Kaiser der Franzosen nicht um Napoleon lächerlich zu machen sondern um den monarchischen Gedanken im französischen Volk zu ersticken. Darüber hinaus aber hat Joly-Joel den Sturz des Hauses Bonaparte und die Kommune von 1871 sowie die Trennung von Staat und Kirche vorbereitet.

Die  französische  Regierung führte  1870 den  Krieg mit Deutschland herbei, um dadurch das drohende Unheil abzulenken. Vielleicht wäre das bei einem siegreichen Krieg auch geglückt. Die Vorbereitungen zum Umsturz waren damals aber schon so weit vorgeschritten, daß der Zusammenbruch des Kaiserreiches unmittelbar nach der Schlacht bei Sedan erfolgte. Am 2. September 1870 hatte Napodon III. seine Unterredung mit Bismarck bei Donchery, auf die die Übergabe des Heeres in Frenois folgte. Daran schloß sich die Begegnung des französischen Kaisers mit dem König Wilhelm 1. von Preußen im Schloß Bellevue. Napoleon überreichte dem König seinen Degen und bat um ritterliche Haft, die ihm auf Schloß Wilhelmshöhe bei  Kassel zuteil wurde.

 

Terror mit Sachkenntnis

In der Nacht vom 3. zum 4. September beantragte Jules Favre bereits die Absetzung des Hauses Bonaparte. Der Vertreter der kaiserlichen Regierung General Cousin-Montauban, »wagte nicht«, dieser Aufforderung zum Hochverrat ernstlich entgegen zu treten, weil Heer und Nationalgarde sich unzuverlässig zeigten. Die Vorgänge erinnern lebhaft an den 9. November1918.

Am 4. September, nachmittags, stürmte ein »Volkshaufen« den Sitzungssaal der gesetzgebenden Körperschaft, der Senat löste sich auf und man verkündete die Volksregierung. Die Ziele der Illuminaten waren allerdings erheblich weiter gesteckt. Frankreich sollte dem Bolschewismus ausgeliefert werden, der unter dem Namen Commune nach einigen mißglückten Versuchen vom 18. März bis zum 29. Mai 1871  in Paris mordete  und brandschatzte, und nur an den 145 Häusern von Alfons Rothschild ehrfurchtsvoll  vorüber ging. Denkmäler französischer Größen wurden mit Sachkenntnis zerstört. Bürger und Geistliche ermordet, wer mochte aber dem Pöbel beigebracht haben, laß es sich schickt, Häuser reicher Illuminaten bei solcher Gelegenheit zu schonen? Vielleicht können die Mitglieder des Rates der Dreihundert darüber Auskunft erteilen?

Schwerlich wäre es der französischen Regierung jener Zeit gelungen, den Aufstand niederzuschlagen, wenn nicht die deutsche Heeresleitung den Sturm auf Paris durch Besetzung ihrer Vorposten-Stellungen erleichtert und damit gleichzeitig ein Entweichen der Aufständischen verhindert hätte.

Joly-Joel hatte die Kommune mit seinem Buch nicht nur gründlich vorbreitet, er war auch selbst eifrig an den Vorgängen in Paris beteiligt. Joly-Joel war Freimaurer und Illuminat.

In dem neuen Testament Satans bekennt man sich zum Aufstand in Paris im Jahre 1871. Der im Testament enthaltene Plan ist auf jeden Fall Teil der Illuminaten-Schriften. Der Verfasser des Testaments war also mit den erwähnten Büchern und den geänderten Dokumenten der Illuminaten vertraut und zitierte eifrig daraus.

Der wirkliche Beweis hinsichtlich der Authentizität oder Falschheit des Testaments liegt natürlich nicht in dem, was die Leute sagen. Der wirkliche Beweis ist der Inhalt des Testaments selbst und die tödliche Präzision der Zukunftsdeutung.

Henry Ford, der berühmte amerikanische Industrielle, wirkte sehr überzeugend, als er in einem Interview mit der »New York World«, gedruckt am 17. Februar 1921, zu der Wahrhaftigkeit dieses Dokumentes sagte: »Das Einzige, was ich dazu sagen möchte ist, daß sie genau in den Gang der Dinge hineinpassen. Sie sind mindestens sechszehn Jahre alt, und sie haben die Weltsituation bisher zutreffend beschrieben. Sie tun es noch.«

 

Voraussagen wurden Wirklichkeit

In einem Brief an die Zeitschrift »Senator«, der am 27. August 1921 gedruckt wurde, schrieb Lord Sydenham: »Die Dokumente beschreiben in genauesten Einzelheiten die Ziele des Bolschewismus und die Methoden, mit denen diese Ziele verwirklicht werden. Diese Methoden wurden bereits 1901 angewandt, als Nilus den Erhalt der Dokumente bekanntgab, aber auch damals war der Bolschewismus marxistischer Kommunismus, und die Zeit war noch nicht reif für den Einsatz militärischer Gewalt. Nichts, das 1865 geschrieben wurde, kann einen Einfluß auf die tödliche Präzision der Vorraussagen gehabt haben, von denen die meisten seither haargenau eingetroffen sind.

Was ist das verblüffenste Merkmal dieser Dokumente? Die Antwort ist sehr wenigen bekannt und allumfassend. Der Schlüssel der Geheimnisse, wenn es eines ist, liegt in der Sicherstellung der Herkunft dieses unheimlichen Wissens, auf dem all die eingetroffenen Prophezeiungen basieren.«

Autor   ....  Des Griffin

 

Titel der amerikanischen Orginalausgaben ,,Descent into Slaver” und ,,The Missing Dimension in World Affairs”. 1976

Deutsche Ausgabe: Des Griffins ,,Wer regiert die Welt” / Lebenskunde Verlag GmbH Düsseldorf / ISBN 3-921179-41-6)

 

D-ES anno 25.11.2003